Bewerbung, Karriere: Sprich nichts Böses.

Mizaru, Kikazaru, Iwazaru. Wer kennt sie nicht, die drei Affen, die einem japanischen Sprichwort entstammen? Das Sprichwort lautet:

Sieh nichts Böses, hör nichts Böses und sprich nichts Böses.

Warum ist dieses Sprichwort nun wichtig für dich, wenn du dich gerade in der Bewerbungsphase befindest?

Ganz einfach: Sprich nie schlecht über deinen ehemaligen oder auch deinen aktuellen Arbeitgeber. Es wird immer auf dich zurückfallen. Das habe ich in meiner Arbeit als Headhunter schon viele Male beobachten dürfen.

Du und dein Arbeitgeber habt euch unschön und im Konflikt voneinander getrennt? Du bist so richtig wütend, wenn du daran denkst, welches Unrecht dir widerfahren ist? Sprich nichts Böses.

Du wirst im Vorstellungsgespräch gefragt warum ihr euch „in gegenseitigem Einvernehmen“ getrennt habt? Sprich nichts Böses.

Leg dir schon jetzt eine Antwort zurecht, die der Wahrheit entspricht, aber deinen ehemaligen Arbeitgeber in keiner Weise schlecht darstellt. Zum Beispiel kannst du sagen: „Meine Aufgabe war getan.“ Oder „Es wurde Zeit für neue Impulse und ich hatte andere Vorstellungen.“ Und dann: Bleib dabei. Oder auf Englisch gesagt: Stick with it!

Aber wichtig: Du hast nichts Böses gesehen, nichts Böses gehört und du wirst jetzt auch nichts Böses sagen.

Ja, mach einen Sport daraus, gute Dinge aufzuschreiben, die deinen ehemaligen Arbeitgeber, deinen ehemaligen Vorgesetzten, ausmachen. Du brauchst keine übertriebenen, unrealistischen Lobeshymnen auf ihn singen - aber du gibst den negativen Impulsen in deinen Gedanken Gegensteuer.

Bleib positiv und schau nach vorne, sprich Gutes und du wirst entsprechend wirken. Das versprech ich dir. Also: Mizaru, Kikazaru, Iwazaru.

30.05.2019 | Index:

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