Drei Denkanstösse zur beruflichen Umorientierung

Heute geht es mir um das Thema Umorientierung. „Sich neu- oder eben umorientieren“ - das tut man grundsätzlich entweder aus freien Stücken oder dann, wenn man dazu gezwungen ist.

In diesem Beitrag gehe ich ganz auf den ersten Fall ein: Die freiwillige Umorientierung. Sprich, du bist in deiner aktuellen Jobsituation zu wenig gefordert und suchst nach neuen Impulsen. Du hast das Gefühl, dass du in deinem Job soweit wie alles gesehen hast und du „da draussen“ noch etwas anderes erleben möchtest. Es ist so, als ob du dich noch einmal neu verlieben möchtest. Jobmässig natürlich. ;-)

Was jetzt? 3 Denkanstösse für dich:

1. Nichts überstürzen. In deinem aktuellen Job hast du dir etwas aufgebaut. Vielleicht bist du ja schon mehrere Jahre in deinem Feld tätig und du hast dir unique Expertisen angeeignet. Beschäftige dich nicht nur mit den Dingen, die dir nicht mehr zusagen sondern vor allem auch damit, was dir gut gefällt! Kannst du darauf aufbauen? Was kannst du von deinem bestehenden Wissen nutzen und mit neuem verbinden? Man braucht nicht alles gleich über einen Haufen zu werfen! Verbinde Altes mit Neuem.

2. Vogelperspektive. Denke langfristig. Und zwar so richtig langfristig. Frag dich mal: Wo befinde ich mich in 10 Jahren? Wie ist mein Leben in 10 Jahren? Wo stehe ich dann - privat und jobbezogen? Was habe ich bis dahin realisiert? Und dann: Schreibe auf, wo du in 10 Jahren stehen wirst.

Wenn dir das nun schwer fällt, dann frag dich einfach, wie du dir dein Leben in 10 Jahren wünschst. Nicht nur Ziele - auch Wünsche sind erlaubt! Wie gesagt: Schreib alles auf.

3. Mach den ersten kleinen Schritt - in die neue Richtung. Konkret heisst das, besuche einen Infoabend einer möglichen Ausbildung. Bestelle das passende Buch. Triff dich mit Menschen, die in der anvisierten Branche tätig sind. Suche das Gespräch. Wende dich an einen Coach, ein Vorbild oder eine Mentorin, einen Mentor, für eine neue Auslegeordnung. In dieser Situation tut es gut, wenn man nicht ganz alleine ist. 

Eine Umorientierung braucht Mut. Man tappt hinaus ins Ungewisse und beginnt in gewisser Weise noch einmal von vorne. Deshalb: Verbinde Altes mit Neuem, denke langfristig und setze einen Fuss vor den andern – konstant und in kleinen Schritten.

26.08.2019 | Index:

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