Schluss mit Arschkriecherei! 3 Regeln für aufrichtige Komplimente

Du willst andere für dich gewinnen? Das Zaubermittel hierfür ist das aufrichtige Kompliment und in diesem Video gibt’s 3 einfache Regeln, damit du sofort loslegen und profitieren kannst. Auch reden wir darüber, warum das nichts mit Arschkriecherei zu tun hat.

Es geht hier um Empathie. Die Fertigkeit, ein aufrichtiges Kompliment auszusprechen, ist nämlich angewandte Empathie in Reinform. Etwas, das wir trainieren können. Und wenn wir mal richtig gut darin werden, können wir auch den Menschen ein Kompliment machen, die unser Leben sonst erschweren.

Das ist ganz zu unserem Vorteil! Zum Beispiel bei anspruchsvollen Mitarbeitern, die wir trotzdem motivieren müssen. Oder einem schwierigen Vorgesetzten, mit welchem wir zwangsweise auskommen müssen – auch wenn es vielleicht nicht für immer ist.

Soziale Interaktion ist dadurch definiert, dass wir uns durch unsere Aktionen gegenseitig beeinflussen und von einander abhängen. Nicht nur der bösartige Vorgesetzte oder die trotzige Arbeitskollegin hat Wirkung auf uns, sondern auch wir auf sie. Also: Wir sind nicht ausgeliefert und können jederzeit aktiv etwas bewirken. 

Wenn du den anderen nun für dich und deine Sache gewinnen möchtest, trittst du aktiv aus der Feindschaftszone heraus und kreierst ein Umfeld, welches Kooperation möglich macht. Gemeinsam statt gegeneinander. Und das erreichst du, indem du gezielt Komplimente aussprichst. Auch wenn dieses Vorgehen taktischer Natur ist, ist es gut, weil es ein positives Klima der Wertschätzung schafft.

Die wichtigste Voraussetzung: Die Komplimente müssen aufrichtig sein. Arschkriecherei ist absolut verboten und gefährlich. Sie bewirkt das Gegenteil von dem, was wir wollen und hat mit wirklicher Empathie nichts am Hut.

Kommen wir also zu den 3 Regeln aufrichtiger Komplimente, mit welchen du taktisch Gutes bewirkst.

1. Lobe nur, was du wirklich bewunderst und geniesse den inneren Strom positiver Emotion. Ein aufrichtiges Kompliment tut auch dem gut, der es ausspricht.

2. Lass deinem Kompliment niemals eine Bitte folgen. Dadurch verliert es jegliche Wirkungskraft.

3. Die besten Komplimente sind die, für harte Arbeit und Geleistetes. Lobe keine Talente, die gottgegeben sind. Dafür kann der andere nichts. Lobe seine Arbeit, was er geleistet oder erschaffen hat.

Verfalle nie der Lobhudelei, sie wirkt unnatürlich. Deine aufrichtigen Komplimente sollen kurz gefasst sein, auf den Punkt kommen und sich nur auf das beziehen, was du auch wirklich bewunderst.

Versuchen wir, das Gute im anderen zu sehen und es zu benennen. Auszusprechen. Auch wenn uns dies schwer fällt, ist es ganz und gar zu unserem Vorteil.

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13.05.2020 | Index:

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